Platzordnung

Modellfluggruppe Feldkirch – Montfort
Platzordnung für den „Modellflugplatz Mühlbachweg“

Allgemeines

  • Zur Inbetriebnahme eines Flugmodells sind nur ordentliche Mitgliedern der MFG Feldkirch-Montfort berechtigt. Gastflieger dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Obmannes oder eines Vorstandsmitglieds das Fluggelände benutzen.
  • Alleinflugberechtigt sind nur unterwiesene Personen nach Freigabe durch den Vorstand.
  • Ein Flugmodell darf nur in Betrieb genommen werden, wenn ein entsprechender Versicherungsschutz mit der im österreichischen Luftfahrtgesetz 1957 §151 genannten Mindestdeckungssumme nachgewiesen wird. Die Versicherungspflicht gilt ausnahmslos für alle Flugplatzbenützer. Gastflieger müssen eine entsprechende Versicherung nachweisen.
  • Die Verantwortung für den Betrieb eines Flugmodelles obliegt dem Piloten. Die Ausübung jeder Tätigkeit erfolgt auf eigene Gefahr und Risiken, der Verein und der Vorstand übernimmt keine Haftung irgendwelcher Art.
  • Bei Nichtbeachtung der Platzordnung erfolgt eine Verwarnung durch den Vorstand. Bei einer erneuten Verwarnung wird eine zeitliche Sperre ausgesprochen. Nach mehrmaligen Verwarnungen kann der Vorstand das betroffene Mitglied vom Verein ausschließen.
  • Es werden alle Mitglieder aufgefordert, für
die Einhaltung der Platzordnung zu sorgen und Nichteinhaltungen dem Vorstand zu melden.

Zufahrt zum Modellflugplatz

  • Die Zufahrt zum Modellflugplatz hat ausschließlich über den von der Stadt Feldkirch genehmigten Zufahrtsweg (Werdenbergstraße-Riedweg-Mühlbachweg) zu erfolgen.
  • Bei der Zufahrt ist Rücksicht auf Spaziergänger, Radfahrer und andere Straßenbenützer zu nehmen und eine angemessene Geschwindigkeit einzuhalten
  • Auf dem Zufahrtsweg ist allgemeines Fahrverbot! Für die Benützung ist für jedes Mitglied eine individuelle Zufahrtsgenehmigung von der Stadt Feldkirch verpflichtend. Diese wird von der Stadtpolizei Feldkirch nach Vorlage der Mitgliedskarte ausgestellt. Die Zufahrtsgenehmigung muss jederzeit mitgeführt werden und ist den Organen der öffentlichen Sicherheit auf Verlangen vorzuzeigen.

Flugplatzgelände und Hütte

  • Unbefugten ist das Betreten des Geländes untersagt. Eltern haften für Ihre Kinder.
  • Alle Mitglieder haben darauf zu achten, dass sich Zuschauer ausschließlich hinter der Absperrung befinden.
  • Die Modellabstellfläche befindet sich zwischen dem Zaun und dem Sicherheitsnetz. Hinter dem Zaun werden nur die Autos abgestellt (Elektroflugmodelle dürfen bei den Autos geladen werden).
  • Wenn auf dem Flugplatz irgendwelche Arbeiten ausgeführt werden (Rasenmähen, etc…) ist den Anweisungen des Platzwartes unbedingt Folge zu leisten (Flugverbot).
  • Für Jugendliche unter 16 Jahren herrscht striktes Alkoholverbot. Es gilt das Vorarlberger Jugendschutzgesetz.
  • Es werden alle Mitglieder und Gäste gebeten den Platz sauber zu halten. Die Abfälle sind in die dafür vorgesehenen Behälter zu geben. Modellabfälle sind nicht am Platz zu entsorgen.

 

Flugraum

  • Die Durchführung von Flügen ist nur im ausgewiesenen Flugraum zulässig.
    Der Flugraum erstreckt sich nordwestlich vom Sicherheitsnetz in Verlängerung der Piste Richtung Tosters. Der Bereich südöstlich vom Sicherheitsnetz in Richtung Tisis darf nicht beflogen werden. Bis 10 Meter vor dem Sicherheitsnetz ist ein Sicherheitsbereich welcher nicht unter 30 Meter überflogen werden darf.
  • Die generell maximal erlaubte Flughöhe ist 150m über Grund (gemäß §18 LVR Luftverkehrsregeln).
  • Flüge außerhalb des Sichtbereichs sind gemäß Luftfahrtgesetz 1957 §24c nicht zulässig.
  • Bei Anflug eines Rettungshubschraubers ist der Luftraum sofort zu räumen!
  • Darstellung des Flugraumes:

 

Flugraum MFG-FK

Anforderungen an die Flugmodelle

  • Es dürfen nur Flugmodelle betrieben werden, die in einem technisch einwandfreien und sicheren Zustand sind.
  • Die zum Einsatz kommenden Flugmodelle dürfen maximal 25kg schwer sein. Flugmodelle mit einem Gewicht über 25 kg benötigen eine Bewilligung gemäß Luftfahrtgesetz 1957 §24c Abs. 3
  • Lautstärkenregelung:
    Wir sind bemüht, mit den Anrainern ein gutes Verhältnis zu pflegen. Die Lärmbelastung soll so niedrig wie möglich gehalten werden. Wenn ein Modell zu laut ist, darf der Flugbetrieb mit diesem Modell nicht aufgenommen werden. Dies gilt sowohl für Modelle mit Verbrennungsmotoren als auch mit Elektromotoren. Die technischen Details sind in der Lautstärkenregelung festgehalten.

Flugbetrieb

  • Benutzung des Flugraumes:
    Als alleinig fliegender Pilot steht der komplette ausgewiesene Flugraum zur Verfügung.

    Bei gleichzeitiger Benutzung des Flugraumes durch mehrere Piloten gilt der Grundsatz der Rücksichtnahme und gegenseitigen Abstimmung. Die Piloten sprechen sich untereinander über Flugmanöver und die Aufteilung des Flugraumes ab.

    Helikopter 3D Kunstflug ist bei gleichzeitiger Benutzung des Flugraumes durch mehrere Piloten auf den Flugraum B zu begrenzen.

  • Der Start eines Flugmodells darf nur von der Start- und Landebahn aus erfolgen. Vor dem Start und der Landung seines Modells hat der Pilot die anderen Piloten laut und deutlich darauf aufmerksam zu machen. Nach der Landung ist die Start- und Landebahn sofort und ohne Aufforderung zu verlassen.
  • Die Piloten haben sich beim Fliegen an den Pistenrand zu stellen.
    – Flächenpiloten oder Helikopterpiloten im normalen Rundflug in der Pilotenbucht
    – Helikopterpiloten welche nur den Flugraum B benutzen am Heliplatz

    Auch hier gilt der Grundsatz der Rücksichtnahme und gegenseitigen Abstimmung. Die Sicherheit der Piloten hat höchste Priorität!

  • Die Flüge sind so durchzuführen, dass eine Verletzung von Personen oder Beschädigung von Sachen ausgeschlossen werden kann. Es ist auf Zuschauer, Spaziergänger und Fahrzeuge usw. Rücksicht zu nehmen. Riskante Flugmanöver sind auf jeden Fall zu unterlassen. Insbesondere ist bei Starts und Landungen, die über die Straße in Pistenverlängerung gemacht werden, von den Piloten dafür zu Sorgen, das die Sicherheit für die Passanten jederzeit gewährleistet wird. Es darf nicht über Personen, Tieren oder Fahrzeuge geflogen werden. Die Piloten müssen in eigener Verantwortung Start und Landezeichen geben. Erforderlichenfalls sind die Straßenbenützer auf den Flugbetrieb aufmerksam zu machen oder zu warnen, insbesondere, wenn die Straße nicht eingesehen werden kann z.B. Mais zu hoch. Dies ist eine Auflage der Stadt Feldkirch und der Stadtpolizei, die strikt einzuhalten ist.
  • Flugzeiten
    Die Flugzeiten für Modelle mit Verbrennungsmotoren und lauteren Elektroantrieben (Impeller, Druckpropeller, hohe Drehzahlen, etc.) sind von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 20:00 Uhr. Die Ruhezeiten sind strikt einzuhalten.

    An den kirchlichen Feiertagen Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und Allerheiligen und bei Aushang der Flugverbotstafel ist das Fliegen am Platz ausnahmslos verboten.

  • Vor der Inbetriebnahme einer analogen AM oder FM Fernsteuerung hat jeder Pilot die Frequenz seiner Fernsteuerung an der Frequenztafel zu kontrollieren ob seine Frequenz frei ist und diese mit einem Frequenzstecker zu belegen. Bei Doppelbelegung der Frequenz hat der Pilot sich mit dem Pilot der belegten Frequenz über die Inbetriebnahme der Fernsteuerung abzusprechen. Nach dem Flugbetrieb ist der Frequenzstecker an der Frequenztafel wieder zu entnehmen. Wenn ein Mitglied beim Fliegen ohne Steckung seiner Frequenz am Frequenzkasten angetroffen wird, hat er neben der sonstigen Haftung einen Betrag von 2,– Euro in die Vereinskasse zu bezahlen.

Gültigkeit und Anpassungen

  • Der Vorstand der MFG Feldkirch-Montfort kann diese Platzordnung jederzeit an geänderte Rahmenbedingungen anpassen.
  • Diese Platzordnung tritt aufgrund des einstimmigen Vorstandsbeschlusses vom 19.11.2016 in Kraft.